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October 15, 2018

Helen Levitt at ALBERTINA



The ALBERTINA is featuring the American photographer Helen Levitt (1913–2009) in a retrospective that brings together around 130 of her iconic works. These range from her early, surrealism-influenced photographs to her 1941 photos from Mexico, the clandestinely shot portraits of New York subway passengers and her revolutionary early color photographs. Helen Levitt numbers among the foremost exponents of street photography. It was in the 1930s that this passionate observer and chronicler of New York street life first began taking pictures of the inhabitants of poorer neighborhoods such as the Lower East Side, the Bronx, and Harlem. Levitt’s unsentimental pictorial language gives rise to a humorous and theatrical pageant situated beyond any moral or social documentary clichés. In 1974, Levitt became the first color photographer to be given an exhibition by New York’s Museum of Modern Art. 12.10.2018 – 27.10.2019.

Die ALBERTINA widmet der amerikanischen Fotografin Helen Levitt (1913–2009) eine Retrospektive und führt rund 130 ihrer ikonischen Werke zusammen. Vertreten sind Werke von ihren frühen vom Surrealismus beeinflussten Fotografien, über ihre 1941 entstandenen Aufnahmen aus Mexiko, heimlich aufgenommenen Porträts von Passagieren in der New Yorker U-Bahn bis zu ihren revolutionär frühen Farbfotografie. Helen Levitt ist eine der wichtigsten Vertreterinnen der Street-Photography. Als leidenschaftliche Beobachterin und Chronistin des New Yorker Straßenlebens fotografiert sie ab den 1930er-Jahren die Bewohner_innen der armen Stadtviertel, wie etwa Lower East Side, Bronx und Harlem. Ihre unsentimentale Bildsprache eröffnet ein humorvolles und theatralisches Schauspiel abseits moralischer und sozial-dokumentarischer Klischees. Levitt war 1974 die erste Farbfotografin, die im Museum of Modern Art eine Ausstellung erhielt. 12.10.2018 – 27.10.2019.

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October 12, 2018

The 1990s, Setting 3 – at Wien Museum MUSA



The 1990s, Setting 3: Mobile Art in a Mobile Market at Wien Museum MUSA. The exhibition ‘The 1990s’ at the Wien Museum MUSA offers a panoramic view of Vienna’s art scene at the time, across three consecutive acts featuring a total of 255 works by 245 artists. That diversity in all artistic media was the defining characteristic of the decade is shown through a rich mix of artistic media that includes painting, sculpture, photography, performance art and video art. Curators: Brigitte Borchhardt-Birbaumer and Berthold Ecker. 11.10.2018 – 20.01.2019.

Artists: Christiane Adrian-Engländer, art: phalanx, Christl Bolterauer, Gilbert Bretterbauer, Rosa Brueckl/Gregor Schmoll, Max Bühlmann, Ernst Caramelle, Bernhard Cella, Magda Csutak, Josef Dabernig, Inge Dick, Evelyne Egerer, Manfred Erjautz, Bernd Fasching, Herbert Flois, Magdalena Frey, Peter Friedl, Hilde Fuchs, Jakob Gasteiger, Franz Graf, Elisabeth Grübl, Manfred Grübl, Maria Hahnenkamp, Lotte Hendrich-Hassmann, Christoph Hinterhuber, Kurt Hofstetter, Barbara Höller, Sabina Hörtner, Edgar Honetschläger, Dieter Huber, Ulrike Johannsen, Birgit Jürgenssen, Angelika Kaufmann, Udo Klapf, Karl-Heinz Klopf, Peter Kogler, Hans Kupelwieser, Sigrid Kurz, Brigitte Lang, Sonja Lixl, Claudia Märzendorfer, Felix Malnig, Katarina Matiasek, Helga Philipp, Walter Pichler, Tobias Pils, Willy Puchner, Helmut Rainer, Wolfgang Reichmann, Lois Renner, Gerwald Rockenschaub, Isa Rosenberger, Constanze Ruhm, Peter Sandbichler, Hans Schabus, Manfred Schluderbacher, Ruth Schnell, Werner Schrödl, Günther Selichar, Station Rose, Christian Stock, Esther Stocker, Andrea van der Straeten, Karl-Heinz Ströhle, Jutta Strohmaier, Gerold Tagwerker, Rini Tandon, Josef Trattner, Herwig Turk, Franz Vana, Matta Wagnest, Josef Wais, Walter Weer, Peter Weibel, Hans Weigand, Franz West, Gerlinde Wurth, Klaus Dieter Zimmer, Otto Zitko, Heimo Zobernig, Leo Zogmayer.

Die 90er Jahre| 3. Aufzug : Mobile Kunst im mobilen Markt im Wien Museum MUSA. Die Wiener Szene internationalisierte sich in den 1990er Jahren. In der Sammlung des Wien Museum MUSA finden sich Arbeiten von KünstlerInnen aus über 40 Ländern, die allesamt Teil des Kunstgeschehens im Wien der 1990er Jahre waren. Die weltweite Debatte in den 90ern über „Virtual Reality“, Klone und Cyborgs wurde ebenso verhandelten wie Neuen Medien und künstlichen Welten. Nach der Neo-Geo-Bewegung der 80er Jahre bildete die geometrische Abstraktion erneut einen Nucleus, um den sich zahlreiche KünstlerInnen scharten, wobei häufig Brücken zu Ironie und angewandter Kunst entstanden oder eine wissenschaftliche Auseinandersetzung zugrunde lag. Die „Neue Geometrie“ behauptete sich ebenfalls als eine weitere Reaktion gegen die am Markt gut verkäufliche Malerei. Ausserdem entwickelten sich in den 90er Jahren neue Formen der Präsentation und Vermittlung. Als Antwort auf härtere Marktstrategien und den entfesselten Turbokapitalismus entfernten sich viele junge KünstlerInnen von der marktorientierten Galerienszene. Alternative Off-Spaces und ProduzentInnen-Galerien entstanden, die durch Eigenregie der KünstlerInnen, Verschmelzung mit der Musikszene und Einbindung künstlerischer Forschung zu einer neuen Erscheinungsform fanden. Der Kunstmarkt als Direktiv oder als Konterpart zu einer widerständig orientierten Kunstszene wurde jedoch zunehmend bestimmend, was sich bis heute fortsetzen sollte. Kuratoren: Brigitte Borchhardt-Birbaumer and Berthold Ecker. 11.10.2018 – 20.01.2019.

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